Verbundvorhaben LowEx | Heizen und Kühlen mit Niedrig-Exergie

LowEx-Symposium
zum deutschen Projektverbund des BMWi
am 28. / 29.10.2009 in Kassel
Veranstaltungsort:
Fraunhofer-Institut für Bauphysik

Weiter Informationen unter:
www.symposium.lowex.info

Verbundvorhaben LowEx

Das Verbundvorhaben LowEx stärkt die Entwicklung neuer Heiz- und Kühlsysteme für Gebäude, die sich durch eine höhere Effizienz, sowie die Möglichkeit auszeichnen, vermehrt regenerative und natürliche Energiequellen zu nutzen.

Die Beheizung oder auch Kühlung von Gebäuden verursacht in Deutschland ca. 40 % des gesamten Energieverbrauchs. Im Wesentlichen werden für diesen Zweck, der Beiheizung oder Kühlung von Innenräumen auf ca. 20 °C, wertvolle, meist fossile, Energieträger, wie Erdöl, Gas oder auch Strom, eingesetzt. Die Notwendigkeit, verstärkt sparsam und effizient mit der eingesetzten Energie umzugehen, ist aus ökonomischen wie ökologischen Gründen unumstritten.

Neuere Entwicklungen zeigen, dass sich eine Temperierung von Räumen auf ein komfortables Niveau nicht allein durch herkömmliche Systeme und die Verbrennung von fossilen Energieträgern erreichen lässt. Vielmehr arbeiten innovative Systeme mit sehr kleinen Temperaturdifferenzen zwischen dem Heiz-/Kühlmedium und der zu erzielenden Raumtemperatur. Das Potenzial der Energie und passive Effekte werden effektiver eingesetzt. Auf diese Weise können auch regenerative Energiequellen, wie thermische Solartechnik zum Heizen oder die natürliche Kühle des Erdbodens zum Kühlen von Büros, besser genutzt werden.

Um diese Entwicklungen zu unterstützen, wurde im fünften Energieforschungsprogramm der Bundesregierung vom 1. Juni 2005 die Entwicklung von neuen Systemen, die die Qualität der Energie, die Exergie, besser nutzen können angesprochen und ein Verbundvorhaben zwischen Industriepartnern, Forschungseinrichtungen und Universitäten ins Leben gerufen.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die entwickelten, so genannten LowEx Systeme, Hintergründe und den Stand der Arbeiten informieren.

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